Taufe wie vor 2000 Jahren
Familien feierten urchristliches Fest am Ufer der Elbe
17. Juni 2026
Michael Rahn

IMG-20260614-WA0007
Neun Familien trafen sich zum Tauffest an der Elbe.
Zu Tausenden strömten Menschen an das Rissener Elbufer. Sie kamen mit Kinderkarren, Bollerwagen und Picknickkörben. Ihr Ziel: Eines der größten Tauffeste, das die evangelische Kirche im Raum Hamburg und Wedel je gefeiert hat: mit 500 Täuflingen. Zugegeben, das ist sieben Jahre her, noch vor der Corona-Pandemie. So groß wird die Taufe an der Elbe seitdem nicht mehr gefeiert, aber auch im kleinen Rahmen, wie jüngst am Sandstrand geschehen, hat das Fest etwas Urchristliches.
Denn auch Jesus wurde vor rund 2000 Jahren in einem Fluss getauft, im Jordan, und zwar von Johannes dem Täufer. Das jüngste Tauffest an der Elbe knüpfte an diese Tradition an. Natürlich werde niemand ganz ohne Probleme durchs Leben kommen. Doch mit dem Segen der Taufe werde den Menschen die Kraft Gottes zugesprochen, Höhen und Tiefen zu meistern. Die Predigt dazu hielt Pastorin Veronika Hansberg von der Christuskirchengemeinde.
- Neun Familien feierten an der Elbe mit. Mal mit Regenschirm, mal ohne, aber immer mit Herz und Licht.
- Pastorin Veronika Hansberg predigte am Elbstrand.
- Der kleine Altar mit Kreuz und Taufkerze war Richtung Elbe aufgebaut. Fotos: Jörg Landau
Neun Familien und ein Erwachsener aus der Kirchenregion Wedel-Holm-Schulau-Rissen hatten sich für das Tauffest angemeldet. Die Kirchen in Schulau, Wedel und Holm blieben an diesem Sonntag verschlossen – in die Rissener Kirche hätte im Notfall ausgewichen werden können, falls das Wetter nicht mitspielt. Doch meisten Festgäste waren gut mit Kleidung gegen Wind und Regen geschützt, sodass auch der Regenschauer zur eigentlichen Taufe gut weggesteckt wurde. So segnete der Himmel mit.











