Sicherheitstipps von der Polizei
Am Mittwoch 22. April, informiert Polizeihauptmeister Daniel Staak über wirkungsvolle Schutzmaßnahmen gegen Diebstahl und Betrugsmaschen.
9. April 2026
Jörg Frenzel

Sicherheitstipps, Vortrag Daniel Staak 22.04.26_Kursana Residenz Wedel
Er kennt sich aus, wie Übeltäter an das Geld anderer Leute kommen wollen - und teilt sein Wissen: Polizeihauptmeister Daniel Staak vom Revier Wedel. Foto: Polizei
„Das Böse ist immer und überall“ hieß es einst humorvoll im Lied „Ba-Ba-Banküberfall“ der Band Erste Allgemeine Verunsicherung – leider wird aus Spaß heutzutage immer öfter eine ernsthafte Angelegenheit. Wie gut, dass es da Polizeihauptmeister Daniel Staak und seine Kolleginnen und Kollegen gibt.
Im Rahmen seiner Präventionsarbeit widmet sich Daniel Staak bei einem Vortrag insbesondere der Gefahren für die ältere Generation. Jedermann und jede Frau sind willkommen, wenn der Polizist am Mittwoch, 22. April, ab 16 Uhr in der Kursana-Residenz an der Gorch-Fock-Straße über Methoden berichtet, mit denen Gangster vor allem ältere Menschen um ihr Hab und Gut bringen wollen.
Von Enkeltrick-Anrufen bis Taschen-Dienstahl
Dabei wird es unter anderem um verschiedene Varianten der sogenannten Enkeltrick-Anrufe gehen, um Trick- und Taschendiebstahl, um Geldwechselfallen, um Wucher-Haustürgeschäfte und das Auftreten von falschen Polizeibeamten oder Lieferdienst-Boten, die alle das Ziel haben, Zugang zu den Wohnungen alleinstehender Menschen zu bekommen.
„Kühlen Kopf bewahren“
„Durch die alternde Gesellschaft ist in gewissen Teilbereichen ein Anstieg der Straftaten zum Nachteil lebensälterer Menschen zu beobachten“, sagt Daniel Staak. „Ich möchte mit vielen Fallbeispielen für die Gefahren sensibilisieren und Handlungswege aufzeigen, mit denen man einen kühlen Kopf bewahren und den Modus Operandi der Täter unterbrechen kann.“ So rät er beispielsweise dazu, bei verdächtigem Verhalten immer eine andere Person als Zeugen anzusprechen. Oder er zeigt auf, wie Geldbörsen und andere Wertgegenstände sicher verwahrt werden können, um nicht ins Visier der Täter zu geraten.
Nach dem knapp einstündigen Vortrag besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen. „Ich möchte älteren Menschen mit solchen Veranstaltungen auch die Berührungsängste mit der Polizei nehmen“, sagt Daniel Staak. „Schließlich kann es nur mit gut aufgeklärten Senioren, die uns informieren, zur Festnahme von Betrügern kommen.“






