In eigener Sache: Die Anwürfe der Bürgermeisterin
Stellungnahme zu Julia Fisauli-Aaltos Vorhaltungen gegen wedel-klartext
3. März 2026
Jörg Frenzel

Roland düster sw 1
Für den Roland und drumherum sieht es finanziell derzeit düster aus - die Hoffnung: "Wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her“
In einem Post auf ihrer Facebook-Seite beklagte sich Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto über die Kontaktaufnahme eines wedel-klartext-Redakteurs, der ihr zeitnah nach dem Scheitern des städtischen Haushalts in der Ratsversammlung eine Gelegenheit zu einer Stellungnahme anbieten wollte.
Den Post der Bürgermeisterin finden Sie hier.
Die Stellungnahme von wedel-klartext:
- Der erste Versuch, eine Stellungnahme der Bürgermeisterin zu bekommen, erfolgte am Freitag, 27. Februar, um 12.41 Uhr auf dem Dienstweg unter ihrer Büronummer 707200 – leider nahm niemand ab.
- Der nächste Versuch erfolgte um 13.45 Uhr per Whats-App über eine Mobilfunknummer, die diversen Journalisten zugänglich ist und über die die Bürgermeisterin auch schon in der Vergangenheit dienstlich mit wedel-klartext kommunizierte
- Die Bürgermeisterin antwortete rund sechs Stunden später um 19:53 Uhr:.
- Frau Fisauli-Aaltos Vorwurf „…forderte umgehend ein Telefongespräch…“ weist die Redaktion zurück. Der Redakteur formulierte vielmehr: „…Ich würde gern mit Ihnen heute noch ein kurzes Gespräch zur Haushaltssituation führen. Um Sie nicht zu stören, schreibe ich Ihnen jetzt.“
- Zu Frau Fisauli-Aaltos Äußerung zur Kontaktaufnahme: „es gab keine meinerseits erteilte Erlaubnis“ erklärt die Redaktion: Journalisten benötigen keine Erlaubnis, wenn sie Personen des öffentlichen Lebens um eine Stellungnahme zum politischen Geschehen bitten.
Zum Hintergrund: Im Rahmen der Recherche wurden vier Ratsfraktionen von wedel-klartext telefonisch kontaktiert. Alle haben ausführlich Auskunft gegeben, wofür sich die Redaktion bedankt.
Wedel-klartext hat über die Anrufliste und Screenshots des Chat-Verlaufs den Vorgang dokumentiert. Wedel-klartext ist weiterhin offen und interessiert an einer konstruktiven und professionellen Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung.
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