Update: Gas- und Wasser-Lecks in der Mühlenstraße behoben
Alle Haushalte und Gewerbebetriebe seit 13:30 Uhr wieder vollständig versorgt
20. August 2026
Jörg Frenzel

STW Gasleck mühlenstraße 1(1)
Teams der Stadtwerke und "ihres" Tiefbau-Unternehmens Spie arbeiten seit der Nacht, um die Havarie schnell zu beheben. Foto: Frenzel
Die Schadensursache ist klar: Materialermüdung in Verbindung mit Bewegungen im Erdreich hatte
zu den Rohrbrüchen an einer Gas- und einer Wasserleitung geführt, die heute morgen Wedel in Atem hielt. Das teilten die Stadtwerke Wedel mit. 15 Mehrfamilienhäuser in der Mühlenstraße sowie anliegende Gewerbe- und Gastronomiebetriebe waren betroffen gewesen. Es hatte ein Verkehrschaos gegeben. „Die betroffenen Leitungen verlaufen in diesem Abschnitt parallel zueinander, weshalb es zu dem gleichzeitigen Schaden an beiden Versorgungsleitungen kam“, so der kommunale Versorger.
„Der schnelle und professionelle Einsatz der Bereitschaftsteams der Stadtwerke Wedel ermöglichte es, beide
Schadensstellen innerhalb weniger Stunden zu sichern und die Versorgung wiederherzustellen.
Im Zuge der erforderlichen Reparaturarbeiten kann es in der kommenden Woche im Bereich der Schadensstelle zu
Verkehrsbeeinträchtigungen kommen“, teilten die Stadtwerke mit
Seit kurz nach drei Uhr heute morgen hatten Männer der Wedeler Stadtwerke und ihres Tiefbauunternehmens Spie unter Hochdruck gearbeitet. Grund dafür waren Lecks in einer Gas- und einer Wasserleitung in der Mühlenstraße Höhe Hausnummer 3. Vermutlich wegen Materialermüdung brachen die Leitungen und einige Ge
Aufmerksame Polizisten hatten mitten in der Nacht die Stadtwerke alarmiert. Die Experten der Stadtwerke Wedel waren umgehend vor Ort, hatten beide Schadensstellen gesichert und waren mit Baggern und Männern mit Schaufeln und Muskelkraft im Einsatz, um den Schaden an der Mühlenstraße zwischen der Pinneberger Straße und der Riststraße zu beheben.
„Im Rahmen ihres Netzinstandhaltungsplans erneuern die Stadtwerke Wedel ihre Versorgungsleitungen rollierend
gemäß einer festgelegten jährlichen Erneuerungsquote. Versorgungsleitungen haben eine durchschnittliche
technische Haltbarkeit von rund 60 Jahren. Trotz des turnusmäßigen Austauschs der Leitungen kann es vereinzelt
zu unvorhergesehenen Leitungsschäden kommen, wie der aktuelle Fall zeigt“, so die Stadtwerke.
Wegen erforderlicher Reparaturarbeiten kann es laut Stadtwerken in der kommenden Woche im Bereich der Schadensstelle zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.
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