Für Frieden! Seit 43 Jahren wird in Wedel zu Ostern demonstriert

Kundgebung mit Rednern des Friedensnetzwerkes aus dem Kreis Pinneberg am Ostersonnabend auf dem Rathausplatz

Published31. März 2026

AuthorMichael Rahn

Eine Gruppe Menschen mit Transparenten auf dem Platz vor dem alten Wedeler Rathaus. Foto: Familie Jasker

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Seit 1983 versammeln sich Friedensbewegte am Ostersonnabend auf dem Rathausplatz in Wedel, um für den Frieden zusammen zu stehen. Foto: Familie Jasker

Seit 1983 wird in Wedel der kreisweite Ostermarsch organisiert. Das Friedennetzwerk der Region lädt dazu ein. Die Demonstration beginnt wie gewohnt am Ostersonnabend um 10 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Rathausplatz. Danach geht es mitten durch die Stadt zum Theaterschiff Batavia, wo gemeinsam diskutiert und Anti-Kriegsliedern gelauscht werden soll.

Dass Wedel zu einem beständigen Teil der großen Ostermarschbewegung, die als Anti-Atomtod-Demos in Großbrttanien enstanden und Karfreitag 1960 in Deutschland aufgenommen wurden, ist zum großen Teil ein Verdienst von Irmgard Jasker. Die Lehrerin zog 1968 nach Wedel und lenkt seitdem unermüdlich die Arbeit der Friedenswerkstatt. Gemeinsam mit ihrem Mann Wolfram, den Familien Warncke und Wilke sowie weiteren Friedensbewegten engagiert sie sich unermüdlich gegen Krieg.

An diesem Ostersonnabend werden Uta Amer vom Friedensnetzwerk Kreis Pinneberg und Holger Griebner vom Hamburger „Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung“ die Hauptbeiträge halten. Auch Schüler, die den „Streik gegen Wehrpflicht“ mitorganisiert haben, sind eingeladen. Das gemeinsame Ziel des Ostermarsches 2026 lautet „Kriege stoppen – Nein zu Kriegsvorbereitung und Kriegstüchtigkeit“.

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