Ein besonderer Feuerwehr-Einsatz in der Badebucht
Übungen der Kräfte aus Hetlingen und Wedel mit Atemschutzgeräten im Wasser
19. Mai 2026
Jörg Frenzel

Badebucht Test Feuerwehr(1)
Erschöpft, aber zufrieden: die Akteure der Feuerwehren, der DLRG, des Rettungsdienstes und der Badebucht nach dem Ende der Übung. Foto: Badebucht
Normalerweise achten die Schwimmmeister auf korrekte Bekleidung: Nur mit Bade-Büx und -Anzug beziehungsweise Bikini darf man ins Becken der Badebucht. Doch für ganz besondere Männer und Frauen aus Hetlingen und Wedel wird schon mal eine Ausnahme gemacht. Sie durften nun in voller Einsatzmontur und mit angeschnallten Druckluftflaschen ins Sportbecken hüpfen und dort gefühlt fast schwerelos herumturnen. Es waren Feuerwehrleute im Training.

Wie fühlt es sich an, in voller Ausrüstung ins Wasser zu fallen?
Franzi Feuchtner von der Freiwilligen Feuerwehr Wedel brachte Licht ins Dunkel: „Es ist wichtig, dass Einsatzkräfte auch auf spezielle Situationen vorbereitet sind – sie mögen zwar nicht täglich vorkommen, aber Übung ist immer wichtig.“ Also probierten die Männer und Frauen aus, welche Konsequenzen es hat, mit der schweren Flasche und hinderlicher Einsatzkleidung ins Wasser zu fallen. Denn es hilft, im Ernstfall Ruhe zu bewahren und sich dort richtig zu bewegen.

Badebucht-Schwimmmeister Niels Tellgmann ging den Feuerwehrleuten bei ihren Experimenten zur Hand beziehungsweise zur Druckluftfflasche.
Die Wedeler Feuerwehrmänner und -frauen haben schon unliebsame Überraschungen erlebt. Franzi Feuchtner: „Einige Kräfte mussten schon einmal in einem völlig verqualmten Hotel ihren Job erledigen – und prompt stürzte ein Feuerwehrmann samt Ausrüstung in den Pool.“ Vorstellbar seien aber auch Einsätze an Bord von Schiffen. Der Notfall trete hoffentlich nie ein, aber wenn, wüssten die Feuerwehrleute Bescheid.
Die Badebucht unterstützte das Training. Schwimmmeister Niels Tellgmann hatte das Geschehen im Blick und ging auch selbst ins Wasser, um „abzusichern“. Mit dabei waren auch Rettungsschwimmer der Wedeler DLRG und Sanitäter der Rettungsdienstkooperation – für alle Fälle…







