Der Schlick ist weg

Innerhalb eines Tages wurde der Liegeplatz des Anlegers am Willkomm Höft von Sedimenten befreit.

Published10. März 2026

AuthorJörg Frenzel

Geschafft: Der Ponton wird an seinen gereinigten Platz zurückmanövriert. Foto: pr

ponton

Geschafft: Der Ponton wird an seinen gereinigten Platz zurückmanövriert. Foto: pr

Das ging ja mal flott: Eigentlich waren zwei Tage eingeplant gewesen, um den Liegeplatz des Pontons am Willkomm Höft von Sedimenten zu befreien – aber innerhalb nicht mal eines Tages war die Sache durch das Spülschiff „Buran“ erledigt. Die Lühe-Schulau-Fähre kann wieder sicher anlegen.

Dieses Spülen ist notwendig, da sich durch die Tide Schlick absetzt, wodurch die Möglichkeit, dass der Betonponton bei Niedrigwasser auf Grund aufsetzen und beschädigt werden könnte.

Auch der Schulauer Hafen muss regelmäßig entschlickt werden, weil sich dort Jahr für Jahr zwischen 12.000 und 25.000 Kubikmeter Sedimente absetzen. Die Hafen-Reinigung wird nach Auskunft der Stadtverwaltung nächster Zeit durch das in Küsten-Kreisen bekannte Schiff „Akke“ erfolgen, das seit Jahren unter anderem auch für den Tiefgang im Hamburger Yachthafen sorgt. Im Hochdruck-Injektionsverfahren wird bei ablaufend Wasser Luft in den Grund gepustet, der Schlick treibt auf und wird mit dem elbab fließenden Wasser mitgenommen.

Zu den Kosten teilte die Stadt mit: „Für die Sedimentbeseitigung am Ponton und im Hafenbecken werden mit den erforderlichen Peil- und Elektroarbeiten insgesamt circa 50.000 bis 55.000 Euro anfallen.“

 

 

 

 

 

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