Bahnhofs-Alkoholverbot bald auch in Wedel

Bundestagsabgeordneter Daniel Kölbl wertet Bahn-Pläne als "Super-Idee"

Published24. Juli 2026

AuthorJörg Frenzel

Lächelnder Mann

Daniel_Kölbl Foto John_Hildebrnd

Der Kreis Pinneberger Bundestagsabgeordnete Daniel Kölbl ist Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages. Foto: John Hildebrand

Bald dürfte es auch am Wedeler Bahnhof „trockener“ denn Bahn-Chefin Evelyn Palla plant ein bundesweites Alkoholverbot an Bahnhöfen. Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Kreis Pinneberg, Daniel Kölbl (CDU) sieht das äußerst positiv.

Er stehe beim geplanten Alkoholverbot an allen 5.400 deutschen Bahnhöfen fest an der Seite der Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, teilte er mit. „Dem Vorbild vom Hamburger Bahnhof zu folgen, wo das Alkoholverbot positive Ergebnisse gebracht hat, ist eine Super-Idee.“

„Die Bahn hat mit dem Trinkverbot in Hamburg aber auch München und Frankfurt gute Erfahrungen gemacht. Da ist es konsequent, diese Maßnahme auch auf alle anderen Stationen auszudehnen“, so Daniel Kölbl, der Dauergast in Zügen ist, weil er fast ausschließlich mit der Bahn von Tornesch aus zu seinem Arbeitsplatz nach Berlin fährt.

Bahnchefin Palla hatte argumentiert: „Wir wollen mehr Ordnung und Sicherheit auf unseren Bahnhöfen und in unseren Zügen. Zu oft mussten wir feststellen, dass dort, wo zu viel Alkohol fließt, auch die Gewalt zunimmt.“ Das sei der Grund für die ab Oktober angestrebte Ausweitung. Daniel Kölbl stellt heraus: „Natürlich ist die
Durchsetzung dieser Vorschrift mit Aufwand und Personalbelastung von Bundespolizei und Sicherheitsdiensten verbunden. Aber die  Sache ist es allemal wert.“ Denn wer mehr Akzeptanz für die Bahn anstrebe, müsse nicht nur auf die Pünktlichkeit der Züge achten, sondern auch auf ein sicheres Umfeld. Der Abgeordnete: „Die Bürgerinnen und Bürger sollen mit der Bahn sicher reisen können. Ein Alkoholverbot ist ein Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel.“

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