2025 – ein Feuerwehr-Jahr mit 454 Einsätzen

… und dazu kommen noch einmal die Dienstabende

Published5. Januar 2026

AuthorJörg Frenzel

Feuerwehrfahrzeug-Front

FFWedel-HLF1-Buehne

Wedel Feuerwehr – sie war auch im abgelaufenen Jahr wieder stark belastet.

Schnell wie die Feuerwehr! Die sprichwörtliche Geschwindigkeit haben Wedels Feuerwehrmänner und -frauen nicht nur drauf, wenn es ums Retten, Löschen, Bergen, Schützen geht, sondern auch in punkto Statistik. Kaum hat das neue Jahr begonnen, hat die Wehr ihre Einsatzbilanz für gerade abgelaufene vorgelegt. 454 Mal mussten die Einsatzkräfte ausrücken, wie die Wehr mitteilte.

Sie teilten sich auf in 197 Feueralarme, 145 Mal war technische Hilfe zu leisten, und 100 Mal wurde der Rettungsdienst unterstützt – oft beim Öffnen von Türen, hinter denen Personen in Not vermutet wurden. Zwölf Mal steht in der Bilanz „Sonstiges“ – Einsätze, die in keine der Schubladen passen.

Dabei blieben die Einsätze nicht nur aufs Stadtgebiet beschränkt, für Großfeuer ging es mit vier Fahrzeugen sogar nach Halstenbek, um die dortige Wehr zu unterstützen. Wedel hingegen blieb von großen Katastrophen im Großen und Ganzen verschont – auch wenn unter dem Einsatzstichwort „Menschenleben in Gefahr“ auftauchte. Wie zum Beispiel bei wahrgenommenem Gasgeruch entpuppte sich die Lage vor Ort aus Feuerwehrsicht am Ende häufig als weniger dramatisch. Dabei ist unbenommen: Schon Klein- und Mittelfeuer, Verkehrsunfälle und dergleichen sind für persönlich betroffene Opfer eigentlich immer eine Katastrophe.

Ölspuren, eingeklemmte Aufzüge und auch wieder blinde und Fehlalarme durch automatische Brandmeldeanlagen, Rohrbrüche, Bootsunfälle und dergleichen hielten die Männer und Frauen der Wehr auf Trab.

Im Mai gab es mit einer Anzahl von fast 50 die häufigsten Einsätze, und von der Tageszeit her müssen die Feuerwehrleute gegen 19 Uhr am häufigsten ausrücken.

Aber damit nicht genug. Die freiwilligen Männer und Frauen, die in der Feuerwehr ehrenamtlich fürs Gemeinwesen engagiert sind, haben ja auch noch die regulären Belastungen mit Dienst- und Übungsabenden, und für die Führungsebenen auch Verwaltungsarbeit. (Jörg Frenzel)

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