Mit Rucksack ins Arbeitsleben

13 neue Azubis im Bauzentrum Lüchau

Published21. August 2026

AuthorJörg Frenzel

Lüchau Azubis 2026(1)

Gruppenbild mit Chef und Ausbildungsleiterin: Jochen Lüchau und Angelika Vieregge im Kreis der neuen Azubis - die Rucksäcke gab es hinterher.

Wenn es ein Unternehmen in Wedel gibt, das jungen Menschen  seit Jahren zuverlässig eine Chance gibt, „etwas Richtiges“ zu lernen, um sich die Brötchen selbst zu verdienen, dann ist es das Lüchau Bauzentrum. An mittlerweile acht Standorten arbeiten rund 330 Personen. 38 von ihnen – also mehr als zehn Prozent – sind Auszubildende. 13 von haben in diesem Jahr begonnen.

Wichtig für die Zukunft

„Sie sind wichtig für die Zukunft des Unternehmens“, stellte Angelika Vieregge aus der Personalabteilung heraus. Schon traditionell organisiert sie gemeinsam mit ihrem Team den Einstieg der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dazu gehört ein Treffen aller Azubis aus allen Standorten in der Wedeler Zentrale. Bei Brötchen und Getränken gibt es ein bisschen Firmengeschichte und motivierende Worte von Chef Jochen Lüchau. Denn wenn es in der Ausbildung mit dem Engagement gut klappt, sind die Chancen auf einen festen Job hinterher prima. Nach dem Firmenrundgang wurden die jungen Leute dann noch je mit einem Rucksack ausgerüstet mit allem, was man so in einem Bauzentrum und der Berufsschule so braucht – von Zollstock bis zu Schreibmaterial.

Lernunterstützung von der Firma

Angehende Fachlageristen, Kaufleute im Einzelhandel und Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement gingen in den Start. Voraussetzungen waren je nach Berufsbild Erster allgemeinbildender Schulabschluss bis Fachabi. Aber wenn diese Grundlagen dann vielleicht doch mal nicht ganz ausreichen, gibt es Unterstützung vom Unternehmen – in einem Familienbetrieb hält man halt zusammen.

Davon profitiert aktuell besonders eine Auszubildende. Ein junges Mädchen ist erst kürzlich aus der kriegsgeplagten Ukraine nach Deutschland gekommen. Die angehende Kauffrau ist eine „Einstiegsqualifikantin“ und büffelt jetzt intensiv Deutsch. Denn schließlich soll sie nicht nur Regale auffüllen, sondern auch König und Königin Kunde beim Einkauf beraten. Und wenn das dann mehrsprachig klappt – deutsch, ukrainisch und vielleicht auch russisch – ist das fürs Unternehmen ein dicker Pluspunkt.

Beim Erwerb von Fachwissen um Produkte unterstützen auch Großhandel und Einkaufsgemeinschaft. Einen Führerschein bekamen alle übrigens auch schon spendiert: den für Gabelstapler.

 

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