Wedeler Musiktage – ab sofort Tickets sichern!
Vom 4. September bis 3. Oktober erklingt die Stadt durch Musikerinnen und Musiker mit internationalem Renommée.
29. Juni 2026
Jörg Frenzel

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"Salut Salon" werden mit ihrem neuen Programm "Heimat" dabei sein. Foto: Gabo
„Musikalische Exzellenz muss nicht in der Ferne gesucht werden, sondern kann direkt vor der eigenen Haustür erlebbar sein.“ Für Matthias Dworzack, den Künstlerischen Leiter der Wedeler Musiktage, hat dieser Gedanke höchsten Stellenwert. Deshalb verspricht er dem treuen Publikum der Veranstaltung ebenso wie allen, die deren Schätze noch nicht entdeckt haben: „Auch 2026 dürfen Sie sich auf außergewöhnliche Konzerte freuen: auf international renommierte Ensembles, junge herausragende Musikerpersönlichkeiten, besondere Programme und musikalische Begegnungen, die aus dieser Nähe ihre besondere Intensität gewinnen.“

Matthias Dworzack; „Ich freue mich sehr darauf, Sie bei den Wedeler Musiktagen willkommen zu heißen – zu Konzerten, Gesprächen und gemeinsamen musikalischen Momenten.“
Das Event wird eine Komposition aus Bekanntem, aber trotzdem Neuen, und Auftritten von Künstlerinnen und Künstlern, die erstmalig in die Stadt kommen. Es wird eine Mischung aus Mit-Musizieren für alle und Präsentationen von Akteuren, die auch international reüssieren.
„Wedel singt!“
Den Auftakt am Freitag, 4. September, macht erneut Sören Schröder mit „Wedel singt“. Eigentlich sind es ja gleich ganz viele Auftakte, denn alle Besucherinnen und Besucher dürfen, ja, sollen, mitsingen. Schon in den vorigen Jahren wurde das zum fröhliches Musikfest in einer Bootshalle des Hamburger Yachthafens. So mancher eingeschworene „Nicht-Sänger“ legte die Scheu ab und hatte in Gesangs-Gemeinschaft einen wunderschönen Abend. Und Gutes tut man dabei ebenfalls: Erlöse fließen an den Rotary Club für karitative Aktionen.

Bachs-Goldberg-Variationen
Im Verlauf der Musiktage lässt Pianistin Fatjona Maliqi Bachs-Goldberg-Variationen erklingen. Schauspielerin Claudia Michelsen wird mit dem Gitarristen ihr Programm „Plädoyer einer Frau“ vorlegen – erstmals wird für dieses Ereignis das Theater Wedel zum Auftrittsort im Rahmen der Musiktage. Als „Mordsspaß bei vorzüglich gespielter Musik“ bejubelte die Rheinische Post das Programm „Heimat“ des Streichquartetts „Salut Salon“ – im Johann-Rist-Forum werden sich die Wedelerinnen und Wedeler und natürlich alle Gäste aus der Nachbarschaft selbst davon überzeugen können.
Aino Löwenmark ( Piano, Gesang) und Hanmari Spiegel ( Geige, Gitarre, Gesang) – sie sind das Duo „Fjarill“. Sie wollen ihre eigene musikalische Sprache zwischen Folk, Kammermusik und mehrsprachigem Songwriting zu Gehör bringen. Das „Elster Trio“ mit Geigerin Varvara Vasylieva, Cellist Davide Carlassara und Pianist Jacopo Giovannini hat Werke von Haydn, Beethoven und Brahms im Gepäck.
Verflixte Klassik
„Felix Reuter verbindet klassische Musik mit Witz, Spontaneität und musikalischer Neugier“, informiert Matthias Dworzack werbend über dessen Programm „Die verflixte Klassik“. Und der weltweit gastierende Kammerchor Stuttgart unter Leitung von Frieder Bernius wird am Tag der Deutschen Einheit das Abschlusskonzert geben.
Kids, auf zu „Matt & Basti“!
Doch zuvor am Sonntag, 20. September, wird eine Musik-Party steigen, die sich Eltern von Minis ab dem Kindergarten-Alter schon mal dick vormerken sollten. „Matt & Basti“ laden zu Mitmach-Liedern für Klein & Groß in die Altstadtschule. Im vorigen Jahr war das ein absoluter Knüller – die Steppkes amüsierten sich königlich, viele Eltern forderten „Mehr davon!“ Die Macher der Musiktage kamen dem Wunsch nach. Karten muss man sich übrigens nicht besorgen – der Eintritt ist kostenlos.

Matt & Basti in Aktion – die Kinder wird’s freuen.
Dank an Sponsoren
Dass die Musiktage solche niedrigschwelligen Kinder-Angebote sowie exzellente Kulturangebote für „die Großen“ machen können, ist nicht allein dem zahlenden Publikum zu verdanken, das Konzerte auch schon zum Preis einer Kino-Karte erleben kann. Viele Firmen und private Mäzene, die oft ungenannt bleiben wollen, tragen mit ihrem Engagement dazu bei. Matthas Dworzack: „Ihnen allen gebührt großer Dank.“
Diesmal hoffen der Leiter und seine Crew besonders, dass noch mehr Menschen als im Vorjahr diese Veranstaltungen wertschätzen. Auf den Grund dafür angesprochen, gab er sich zugeknöpft. Wie Wedel-Klartext jedoch erfuhr, muss das Festival mit einer rigiden Spaßmaßnahme des Kreises Pinneberg klarkommen. Der Kreis kürzte die Zuschüsse von 20.000 Euro im Vorjahr auf die Hälfte. Update: Nach Angaben des Kreises Pinneberg ist die Änderung der Kulturförderrichtlinie (KfR() der Grund dafür. „In der neuen KfR ist der mögliche Höchstzuschuss von 20.000,- € auf maximal 10.000,- € eingekürzt worden. Hintergrund dieser Beschlussfassung ist u.a., dass durch den geringeren Höchstzuschuss mehr Veranstaltungen gefördert werden können.Völlig unstreitig ist, dass die Wedeler Musiktage eine förderfähige Veranstaltung von hohem kulturellem Wert ist. Und im letzten Jahr, als der mögliche Höchstbetrag noch bei 20.000,- Euro lag, wurden die Musiktage dann auch tatsächlich mit 20.000 Euro gefördert. Dieses Jahr (aufgrund der neuen Richtlinie und des neuen Höchstbetrages) allerdings nur mit 10.000 Euro“.
Karten gibt es bei Reservix sowie im Buchhaus Steyer in der Bahnhofstraße.







