Villa-Unterstützung kommt auf Touren

Spendensammeln kommt gut voran, Mitgliederzahl wächst, Aktionen geplant

Published10. Mai 2026

AuthorJörg Frenzel

Drei Männer vor Haus

Villa Vorstand Förderverein Robin Jacobitz Edward Dregis Kai Eggerstedt(1)

Robin Jacobitz (von links), Edward Dregis und Kai-Eggerstedt vom Villa-Förderverein zogen eine positive Bilanz des ersten Aktions-Jahres.

Weil auch das Veranstaltungs- und Kommunikationszentrum „Villa“ bei der städtischen Haushaltskonsolidierung nicht ungeschoren davon kommt, hatten rund 20 engagierte Freundinnen und Freunde der Institution den „Verein Lebendiges Wedel „ gegründet. Rund ein Jahr später ist die Unterstützer-Truppe auf rund 60 Köpfe angewachsen, die nicht nur mit ihren Mitgliedsbeiträgen die Aktionen in dem Haus an der Mühlenstraße unterstützt, sondern auch kräftig Spenden akquiriert. Jüngster Erfolg: Die Stadtsparkasse wird aus einer Verdoppelungs-Aktion nach Angaben von Vorstandsmitglied Robin Jacobitz 3700 Euro für die Renovierung der Küche spendieren. Auch die Volksbank schoss 2500 Euro in die Vereinskasse.

Mehr Geld wird benötigt, denn Großes ist geplant. Zwar werden die Vereinsmitglieder selbst und damit günstig Hand anlegen, um die Außenanlage wieder auf Vordermann zu bringen, doch Ziel ist auch eine energetische Sanierung. Davon erhofft man sich eine Senkung der Betriebskosten, aber erst einmal muss investiert werden.

Spenden werden bei unterschiedlichen Veranstaltungen gesammelt, beispielsweise über Eintrittskarten für Tanz-Feten. Aber auch bei politischen Info-Veranstaltungen „geht der Hut rum“.  Das nächste Event dieser Art soll am Mittwoch, 10. Juni, stattfinden. Motto: „Brücken nach Osten schlagen – Demokratie ausbauen“.

Robin Jacobitz: „Gebannt gucken viele nach Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, wo die AfD den Anspruch erhebt, ab Herbst Teil der Landesregierung zu sein. Dies bleibt vor Ort nicht unwidersprochen und auch wir sollten diskutieren, was das für uns bedeutet und wie wir damit umgehen wollen. Dazu haben wir Gäste aus der Zivilgesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern eingeladen. Sie erzählen uns sowohl von den Problemstellen im Land und der der Bedrohung durch eine starke extreme Rechte, als auch von den Strategien und Erfolgen diesen zu begegnen. Lasst uns von ihnen für uns lernen und überlegen, wie man den Einsatz für ein weltoffenes Mecklenburg-Vorpommern unterstützen oder gemeinsam führen kann.“

Diese Begegnung soll keine Eintagsfliege sein. Für Anfang Juli ist ein Treffen mit Aktiven aus Wedels Partnerstadt Wolgast geplant, für Ende August eine Zusammenkunft mit Bürgerinnen und Bürgern aus Sachsen-Anhalt.

 

 

 

 

 

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