Sommerfest in der „Villa“ mit Gästen aus nah und fern

Zwei Tage Trubel mit viel Musik.

Published1. September 2026

AuthorJörg Frenzel

Villa sommerfest 2026 (1)(1)

"Das leidige Mittwochsproblem" trat am Sonnabend auf.

Besser mit Ohrschonern – gedämpft hörten Kinder die ansonsten ziemlich ölauten Klänge.

Aus Berlin und sogar aus den Niederlanden schauten Bands vorbei, um das Line-Up beim Sommerfest im Kommunikationszentrum „Villa“ zu bereichern. Zwei Tage lang gab es an der Mühlenstraße ordentlich was Hartes auf die Ohren – Fans von Helene Fischer & Co kamen wohl eher weniger zum Hör-Genuss.

Rund 80 zahlende Gäste waren am Freitag da, um beispielsweise die Formationen „Sördlich“ und „Sempf“ zu feiern. Und mehr noch genossen die Gratis-Gigs am Sonnabend. Organisatorin Mareike Jäger war zufrieden mit der  Resonanz auf das Angebot. „Schade aber, dass es den Spitzerdorf-Schulauer Männergesangsverein nicht mehr gibt. Deren Auftritte waren immer prima“, sagte sie. Shantys als Opener für Punk-Metal-Mix – das Wedeler Pendent zur Feuerwehrkapelle, die in Wacken stets die Hardrock-Show eröffnet. Das war cool, ist aber vergangen.

In der „Villa“ läuft es derzeit laut Mareike Jäger gut. Der Förderverein formiere sich immer stärker und helfe die Lücken zu füllen, die durch die städtische Finanzsituation aufgerissen wurden. Und die Angebote des Hauses von Bastelgruppe über Yoga bis zum Mädchentreff und mehr würden weiterhin gut angenommen. Ein nächstes besonderes Event steht auch schon fest: Für November hat sich eine Band aus Südamerika angesagt.

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