Reepschlägerhaus-Förderkreis: „Aktuell fehlendes Vertrauen in Stadtverwaltung“
Offener Brief des Förderkreises an alle Bürgerinnen und Bürger - Einladung zum Unterstützertreffen am Freitag, 24. April
20. April 2026
Jörg Frenzel

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Die Zukunft des Reepschlägerhauses st weiterhin unsicher.
Der Förderkreis Reepschlägerhaus ruft um Hilfe. In einem Brief an die Bürgerinnen und Bürger schildert die Vereinsvorsitzende Claudia Klahn die aktuelle Situation im Konflikt mit der Stadt aus ihrer Sicht und lädt ein zum Treffen von Unterstützerinnen und Unterstützern für Freitag, 24. April. Wedel-Klartext dokomentiert das Schreiben:
Liebe Bürgerinnen und Bürger Schleswig-Holsteins,
am 8. April hat der Vorstand des Förderkreis Reepschlägerhaus Wedel e. V. Kenntnis von der städtischen Beschlussvorlage BV/2026/026 (Verantwortlich: Fachdienst Gebäudemanagement) erhalten.
Diese hätte weitreichende Folgen.
Die Umsetzung dieser Beschlussvorlage hätte zur Folge, dass die allgemeine öffentliche Nutzung der Räumlichkeiten des denkmalgeschützten und einmaligen historischen Hauses und der in weiten Teilen der Bevölkerung sehr beliebte speziell angelegte Garten, nicht mehr möglich ist.
Auch die Fortführung der seit Jahrzehnten erfolgreich etablierten Kunst- und Kulturveranstaltungen wäre unmöglich. Der ehrenamtliche Förderkreis mit nahezu 100 Mitgliedern verlöre seine DNA und würde nach 50 jährigem Bestehen quasi aufgelöst, da die Grundlage des Schaffens der letzten 50 Jahre ausgelöscht würde. Dieser „Förderkreis“ hat das Haus bereits in den 1970er Jahren einmal vor der „Schließung“ (Abriss) gerettet.
Das heute noch sicht- und „spürbare“ Leben der letzten Reepschläger in Wedel bliebe einer breiten Öffentlichkeit verschlossen. Für die Lebensqualität, die Identität der Bürger und die Stadtentwicklung Wedels sind all das fatale Punkte, die im klaren Widerspruch zur politischen Willensbekundung stehen.

Fördervereinsvorsitzende Claudia Klahn-Schirrmeister und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter suchen nach eigenen Lösungen zur Zukunft des historischen Gebäudes.
Wir als Förderkreis stehen nach wie vor zu unserer Aussage, dass wir einem kooperativem Nutzungskonzept (Ankermieter + Förderkreis) wohlwollend gegenüberstehen und dieses als Möglichkeit begrüßen.
Die Stadtverwaltung hat dieses gemeinsam Lösungsinteresse leider mit der Beschlussvorlage aufgekündigt, da der Förderkreis zukünftig dabei keine Rolle mehr spielen würde und somit erkennbar ist, welches Ansehen der Förderkreis und seine Arbeit mit seinen ehrenamtlichen Mitgliedern dort genießt.
Wir bedauern, dass es keine gemeinsamen „Findungsversuche“ nach unterschiedlichen Lösungswegen gab, für die wir immer bereitgestanden haben.
Aufgrund des aktuell fehlenden Vertrauens in die Beteiligten der Stadtverwaltung sucht der Förderkreis jetzt auch alleine nach Lösungen zur Weiterführung, die die wirtschaftlichen Grundlagen auf Basis des gekündigten Vertrages bietet.
Der Verein hat eine diesbezügliche Machbarkeit NIE in Frage gestellt!
Am 24. April stehen wir allen Interessierten hierzu Rede und Antwort und laden Sie ein,
sich direkt vor Ort ein persönliches Bild von dem Haus, dem Garten und dem Sachstand
zu machen.
Wir freuen uns auf Sie und Ihre Unterstützung am 24. April ab 18 Uhr.
Mit freundlichem Gruß
Claudia Klahn-Schirrmeister, Vorsitzende Förderkreis Reepschlägerhaus e.V.







