Elbe und Hamburg! Peter Schoettlers Bilder-Reise durch die Zeiten

Maler stellt Werke aus verschiedenen Schaffensperioden bei ars secumaris aus.

Published12. März 2026

AuthorJörg Frenzel

Freuten sich über die gelungene Vernissage: Künstler Peter Schoettler (links) und Mäzen Jan Ulrich Bernhardt.

Ars schoettler (20)

Freuten sich über die gelungene Vernissage: Künstler Peter Schoettler (links) und Mäzen Jan Ulrich Bernhardt.

Die Phrase drängt sich bei diesem Farb-Künstler einfach auf: Der Maler Peter Schoettler ist bekannt „wie ein bunter Hund“ – und deshalb war seine Vernissage im Rahmen der Reihe „ars secumaris“ so gut besucht, wie kaum eine zuvor. Rund 100 Gäste konnte Mäzen und Unternehmer Jan-Ulrich Bernhardt in den Räumen seines Holmer Unternehmens, das sich einmal mehr in eine Galerie verwandelt hatte. Viele Freundinnen und Freunde aus alten Politik-, Lehrer- oder sogar Studienzeiten, aber auch viele Fans ohne persönliche Bindungen kamen zur Eröffnung der Ausstellung „Zu Wasser und zu Land“.

Buddelschiff "Sigrid af Thure", Leuchtturm "Kleiner Kohn" und das Flatterband sind in der Realität so nie zu sehen - Peter Schoettler hat sie harmonisch komponiert.

Buddelschiff „Sigrid af Thure“, Leuchtturm „Julssand“ und das Flatterband sind in der Realität so nie zu sehen – Peter Schoettler hat sie harmonisch komponiert.

Die Elphi von der anderen Seite der Elbe aus mit Schuten und Barkassen - das alte und das neue Hamburg.

Die Elphi von der anderen Seite der Elbe aus mit Schuten und Barkassen im Vordergrund – das neue und das alte Hamburg.

In der Einführung plauderte Peter Schoettlers Studienfreund Bernt Grabow aus dem Nähkästchen. Er schildete den Weg des Künstlers von Schwarz-Weiß-Zeichungen mit Motiven fantastischer Welten über Aquarelle von Einzelmotiven, die eigentlich gar nicht zusammenpassen, zu verblüffend-harmonischen Kombinationen bis hin zu seinen Landschaften, in der seit Jahren bevorzugten Technik des 83 Jahre alten ehemaligen Lehrers am Johann-Rist-Gymnasium: „Pastell, Pastell, Pastell“.

So zeichnete Peter Schoettler in den 70ern: Skurrile Traumwelten mit vielen Dingen zu entdecken.

So zeichnete Peter Schoettler in den 70ern: Skurrile Traumwelten mit vielen Dingen zu entdecken.

Szenen aus dem Hamburger Hafen, mit Elphi und ohne, mit der „Cap San Diego“ oder der „Rickmer Rickmers“ oder mit anderen Schiffen sind zu betrachten. Dazu kommen Landschaften, Strandszenen mit sich brechenden Wellen. Bernt Grabow: „Es ist Schoettler-Wasser. Das Medium Bild friert zwar Bewegungen ein. Aber beim Betrachten der Brandung von Peter Schoettler hat man trotzdem das Gefühl, dass sich die Wellen bewegen.“

Übrigens: Die Vernissage war eigentlich eine doppelte Kulturveranstaltung. Denn sieben Schülerinnen und Schüler des Musikzentrums Schulauer Hof griffen in die Klaviertasten – von Klassik bis zum Queen-Medley. So gab’s nicht nur Bilder, sondern auch ein Konzert.

Die Ausstellung in den Räumen am Bredhornweg ist während der SECUMAR-Betriebszeiten oder auch auf Anfrage unter 04103/1250 geöffnet.

 

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