Was singt und flattert da in meinem Garten?
Der NABU ruft von heute bis 10. Mai zur „Stunde der Gartenvögel“ auf.
8. Mai 2026
Jörg Frenzel

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Gemeinsam Vögel zählen macht den doppelten Spaß. Fotos: NABU
„Alle Vögel sind schon da. Alle Vögel, alle.“ So heißt es in dem Kinderlied. Ib das auch wirklich stimmt, möchte der Naturschutzbund NABU wissen. Und vor allem: Wie viele. Deshalb ruft er alle Vogelfreundinnen und -freunde und solche, die es werden wollen zur Stunde der Gartenvögel auf. Von heute an bis zum 10. Mai haben jedermann und jedefrau Gelegenheit an Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmach-Aktion teilzunehmen. „Die Zählungen liefern uns wichtige Erkenntnisse über den Zustand der Vogelpopulationen“, sagt Marco Sommerfeld, Leiter der NABU-Vogelstation in der Wedeler Marsch.

Wedels Vogelstationsleiter Marco Sommerfeld, hier mit einem Kiebitz, wünscht sich, dass möglichst viele mitmachen.
„Wir freuen uns über alle Vogelinteressierte, die an der Aktion teilnehmen. Im vergangenen Jahr haben weit mehr als 1000 naturbegeisterte Menschen in der Region Hamburg an der Stunde der Gartenvögel teilgenommen. In über 730 Gärten und Parks wurden rund 16.000 Vögel gezählt. Bundesweit haben sich sogar fast 58.000 Menschen beteiligt und über eine Millionen Vögel gemeldet. Wir freuen uns über so viel Engagement im Dienste der Wissenschaft und des Vogelschutzes“, berichtet Sommerfeld.
Im vergangenen Jahr hätten Amsel, Kohlmeise und Star die ersten drei Plätze belegt. Aber es gebe noch viel mehr Arten zu beobachten: Blaumeise, Mönchsgrasmücke, Rotkehlchen und Zaunkönig. Neben gewöhnlichen Arten werden uns auch immer wieder spektakuläre Vogelsichtungen aus Parks und Gärten gemeldet. Im Mai ist viel los in der Vogelwelt und wir sind schon sehr gespannt auf die Meldungen“, so Marco Sommerfeld, der auch Referent für Vogelschutz beim NABU Hamburg ist.
- Auch ziemlich bekannt – kann also leicht gelistet werden: die Kohlmeise.
- Ein Buchfink beim kräftigen Zwitschern – gehört natürlich auch auf die Zählloste.
- Wer ist dieser kleine Pieper? Na klar, ein Rotkehlchen!
Und so funktioniert die Vogelzählung: Von einem ruhigen Platz im Garten, Park, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet werden konnte. Die Beobachtungen können am besten online unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden. Gemeldet werden kann auch mit der kostenlosen NABU-Vogelwelt-App, erhältlich unter www.NABU.de/vogelwelt. Meldeschluss ist der 18. Mai.









