Steinberghalle: Baubeginn am 1. Oktober

Wedeler Firma Rehder+Sohn ist Generalunternehmer

Published22. September 2026

AuthorJörg Frenzel

Steinberg Halle Rehder v.l. Andreas Werner Stephan Rehder Julia Fisauli-Aalto Eva Schlensok

Die Verträge sind gemacht: Generalunternehmer Stephan Rehder (2. von links) zusammen mit den städtischen Bediensteten Andreas Werner, Julia Fisauli-Aalto und Eva Schlensok. Foto: Stadt Wedel

Bislang ruckelte die Suche der Wedeler Bauverwaltung nach einem Generalunternehmer, der die marode Steinberghalle sanieren soll. Das ist nun vorbei: „Nach Abschluss der öffentlichen Ausschreibung und Vergabe startet das Bauvorhaben ,Modernisierung der Steinberghalle planmäßig am 1. Oktober 2026“, teilte die Stadt mit. Den Generalunternehmervertrag unterzeichneten die Stadt Wedel und der Firma Helmut Rehder + Sohn GmbH am 10. September.

Modernisierung in drei Bauabschnitten

Die Modernisierung erfolge in drei Bauabschnitten und werde voraussichtlich im Oktober 2028 abgeschlossen sein. „Die erste Bauphase findet parallel zum Spielbetrieb statt – die Halle kann weiterhin durch Schulen und Vereine genutzt werden. Während der zweiten und dritten Bauphase – April bis Oktober 2027 sowie April bis Oktober 2028 –  ist die Halle für sportliche Nutzungen gesperrt“, heißt es in der Pressemitteilung.

In diesen Bauphasen sollen Schulen und Vereine in enger Abstimmung mit der Stadt auf alternative Sportstätten ausweichen. Gute Nachricht für Basketball-Fans: „Während der baufreien Zeiträume können der Schulsport und der Spielbetrieb des SC Rist wie gewohnt stattfinden.“ SC Rist-Vorsitzende Andrea Koschek äußerte sich positiv: „Wir sind extrem froh, dass es nun endlich losgeht.“ Der Spielbetrieb werde nicht beeinträchtigt, da die störenden Arbeiten in zwei Sommern stattfinden werden. Die Stadtverwaltung habe damit die Wünsche des SC Rist und der Schulen erfüllt, während der Ferien und spielfreien Zeiten zu sanieren.

Mit Abschluss der Modernisierung entstehe für Schüler, Sportler und Bürgerinnen eine „zeitgemäße, technisch modernisierte und vollständig neu gestaltete Sportstätte“. Das teilte die Stadt mit. Die Halle entspreche dann den aktuellen Anforderungen an Sicherheit, Funktionalität und Nutzungsqualität.

Die letzten Schätzungen der Kosten für dieses Projekt belaufen sich laut Verwaltung auf mehr als sieben Millionen Euro.

 

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