Gemeinsam kicken – gemeinsam Spaß haben
Wedeler TSV lädt zum zweiten "Kids United"-Inklusionsturnier ein. Junge Fußballer mit und ohne Behinderungen kicken in gemischten Mädchen-Jungs-Teams gegeneinander. Zuschauer sind herzlich willkommen.
25. August 2026
Uwe Heitmann

TSV FußballInklusiv_Benefizturnier (4)
Fußball bringt alle zusammen- beste Basisi für Inklusion. Foto: TSV
Topfitte Idole mit Millionengehältern: Die besten Fußballprofis sind mittlerweile weltweite Superstars. Doch ihr Sport bietet so viel mehr als Live-TV und Glamour – und das auch für Menschen mit Einschränkungen. Wieviel Spaß es machen kann, wenn junge Fußballer mit und ohne Behinderungen gemeinsam versuchen, das „Runde ins Eckige“ zu befördern, das soll am Sonnabend, 12. September, im Elbestadion unter Beweis gestellt werden: Der Wedeler TSV lädt zum zweiten Mal zu seinem „Kids United“-Inklusionturnier ein – und es werden noch Teilnehmer gesucht.
Der gelungene Auftakt im vergangenen Jahr hat die TSV-Verantwortlichen zu einer Neuauflage ermutigt. Auch bei diesem Inklusionsturnier sollen wieder junge Kickerinnen und Kicker mit und ohne Einschränkungen gemeinsam in gemischten Teams an den Start gehen. Nach einem gemeinsamen Aufwärmen ab 10.30 Uhr soll dann von 11 bis 17 Uhr nach dem Motto „Jede/r gegen jede/n“ in zwei Altersgruppen gegeneinander angetreten werden. Die 7- bis 12-Jährigen kicken im Modus 5+1, während die 13- bis 17-Jährigen 6+1-Teams bilden werden. Jedes Spiel soll zehn Minuten dauern.
„Hier zählt nicht, wer die meisten Tore schießt“
„Aktuell sind bereits vier Teams angemeldet – zwei weitere Mannschaften können noch dabei sein“, sagt TSV-Sport- und Marketingkoordinator Jasper Grahl. Wer Interesse hat, kann sich per Mail an cheril@vonbarsewisch.com wenden. neben dem Fußball soll auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. An einem Stand werden Essen und Getränke gegen eine Spende angeboten. „So können auch Familien, Freunde und andere Zuschauer den Turniertag gemeinsam genießen und die jungen Fußballer anfeuern“, betont Grahl.
Der Sportkoordinator und seine Mitstreiter hoffen auf großes Interesse. Schließlich setze das „Kids United“-Turnier ein Zeichen für gelebte Gemeinschaft und Teilhabe. „Hier zählt nicht, wer die meisten Tore schießt, sondern dass alle gemeinsam auf dem Platz stehen und Freude am Fußball haben“, so Grahl. Und das geht eben auch ohne Millionensalärs und Live-TV.






