Die SC-Rist-Senioren wollen’s wieder wissen
Team des Wedeler Basketball-Clubs will Deutscher Meister der Ü50-Herren werden und den "Ingo-Knillmann-Cup" holen
23. April 2026
Jörg Frenzel

SC Rist ü50 2026
Die Männer in den besten Jahren haben ein Ziel: die Meisterschaft!
Ismaning – das ist am kommenden Wochenende das Ziel von 15 nicht mehr ganz jungen, doch dafür umso kernigeren Männern aus Wedel und einigen Orten im Rest der Republik. Sie haben eines gemeinsam. Sie alle spielten erfolgreich Basketball für den SC Rist – zu unterschiedlichen Zeiten, aber immer in der dann jeweils ersten Herren-Mannschaft. Nun treten sie wieder an bei den Deutschen Meisterschaften Ü 50. Sie sind heiß auf diesen Titel, den sie schon 2023 und 2024 gewonnen hatten. Und auf den sie im vorigen Jahr nach dem „Pinneberger Drama“, dem nach Verlängerung mit einem Punkt Rückstand hauchdünn verlorenen Endspiel gegen Wiesloch verzichten mussten.
Training gegen die Hamburg Towers
Aber dieses Mal fahren sie wieder guter Dinge in den Süden, denn ein Trainingsspiel gegen ein Team der Hamburg Towers hat gut geklappt. „Sie“, das sind: Michael Zelass, Markus Pröhl, Carsten Horn, Ingmar Eydeler, Michael Zeisberg, Arne Harder, Robin Grey, Dennis Reichert, Marc Dennstedt, Christoph Schmalisch, Jan Stange, Matthias Beis, André Bade, Ingo Freyer und Stefan Oelze. Und natürlich mit dabei die Trainer Olaf Möller, Arne Malsch und Andreas Schulz sowie Teammanager Jörg Kropp.
Hohenwestedt, Feuerbach und Schwäbisch-Hall sind ihre Gruppengegner. Sobald die Gruppenphase (hoffentlich) gut überstanden sein wird, kommen die härteren Brocken, wie beispielsweise Giants Düsseldorf, Rosenheim/Bayreuth und der ewige Rivale DBV Charlottenburg.
Einzigartiger Teamgeist
Was die Rister auszeichnet ist, dass sie als einer der wenigen Vereine noch allein eine komplette Mannschaft aufs Spielfeld bringen. Gegnerische Vereine müssen oft Spielgemeinschaften bilden, damit genug Spieler mitmachen – das Alter fordert halt seinen Tribut. Und dann ist da auch noch der mysteriöse „Rist-Geist“, jenes Zusammenhalten-wie-Pech-und-Schwefel, jener Wille bis zur letzten Sekunde.
„Wenn wir zu einem Turnier fahren, dann wollen wir auch was reißen“, sagt Arne Malsch aus dem Trainer-Team. In diesem Jahr gibt es ein besonderes Ziel. Denn es geht um den „Ingo-Knillmann-Cup“. Dieser Pokal wird als Sieger-Trophäe das erste Mal ausgespielt. Er ist benannt nach dem schon legendären Basketballspieler Ingo Knillmann, der in jeder Phase seiner Spielerkarriere Meisterliches leistete, bis er mit Anfang 60 verstarb. Auch er hätte natürlich am kommenden Wochenende zur Mannschaft gehört. Die Rist-Senioren fighten auch für ihn.






