Der Wedel-Klartext-Kalender ist da!

Neuer Service: Terminvorschau in Zusammenarbeit mit Wedel live und molo

Published19. März 2026

AuthorJörg Frenzel

Sönke Jahn (von links), Barbara Geisler und Andreas Hämisch - sie sind die Motoren von "Wedel live".

Wedel live Team schnitt

Sönke Jahn (links), Barbara Geisler und Andreas Hämisch - sie sind die Motoren von "Wedel live".

Und da sage noch einer, dass viele Köche den Brei verderben! Bei der „Zubereitung“ des neuen Service von Wedel-Klartext jedenfalls haben drei Institutionen hervorragend zusammengearbeitet, um einen echten Mehrwert für alle Bürgerinnen und Bürger Wedels zu schaffen. Gemeinsam mit den Machern des Kalenderformats „Wedel live“ und den Akteuren von „molo“ der Uni Bremen ist der Wedel-Klartext-Veranstaltungskalender entstanden, mit dem sich alle ab sofort darüber schlau machen können, was wo im Ort und drum herum so los ist – und mit dem sie auch eigene Termine in ein seriöses Kalender-Tool eintragen können.

Barbara Geisler, Sönke Jahn und Andreas Hämisch sind die engagierten Kräfte von „Wedel live“. Vor rund einem Jahr hatten Barbara Geisler und Sönke Jahn das digitale Tool programmiert und werben seitdem gemeinsam mit Andreas Hämisch bei Wedels Vereinen, Initiativen, Kulturanbietern und anderen gesellschaftlichen Gruppen darum, dass möglichst viele von ihnen ihre Termine dort platzieren. Und „Wedel-Klartext“ suchte einen Kalender als Service für die Leserschaft – eine angenehme Zusammenarbeit war schon mal die erste Win-Win-Situation.

Ein „Win-Win-Win“-Projekt

Und als dann noch Alexander Ohlei und Alex Krause von der Uni Bremen mit ihrem „molo“-Projekt – kurz für moving local – dazukamen, wurde sogar Win-Win-Win daraus! Ebenso wie „Wedel life“ ist molo  eine gemeinwohlorientierte Plattform. Sie bündelt lokale Nachrichten und Veranstaltungen aus Städten und Gemeinden. Über die molo-App erhält man eine klare Übersicht über aktuelle Meldungen und Freizeitaktivitäten in der Umgebung – ganz ohne Anmeldung.

Wedel-Klartext-Programmierer Sven Schrödter adaptierte die Werke der anderen – und herausgekommen sind zum einen der Wedel-Klartext-Kalender sowie zum anderen Informationen und Berichte aus der Stadt für die molo-App. „Uns ist aufgefallen, dass die Informationen aus aller Welt oftmals präsenter sind als die Nachrichten aus der unmittelbaren Umgebung. Die Infos zum Leben direkt vor der eigenen Haustür gehen zwischen den Nachrichten aus aller Welt einfach unter“, so die Bremer Wissenschaftler.

Deswegen haben sie die molo-App in Gestalt einer Plattform für lokale Nachrichten und Events entwickelt, die die oft stark fragmentierten lokalen Informationsquellen bündelt und deren Inhalte gezielt für die Menschen vor Ort bereitstellt. Die molo-App rückt lokale Nachrichten, Veranstaltungen und Themen aus Städten und Gemeinden wieder in den Mittelpunkt.

Der Trick ist ein Radius-Prinzip

Und das natürlich nicht nur für Wedel. Denn der Trick dabei ist ein Radius-Prinzip: Die App blendet alle Nachrichten aus, die einen überregionalen Bezug haben und zeigt stattdessen nur Meldungen aus einem selbst gewählten Radius. „Das Lokale steht somit buchstäblich im Mittelpunkt“, so Alexander Ohlei und Alex Krause. Der Clou dabei: Wer Wedel verlässt und dann auf der App nach Nachrichten und Veranstaltungen beispielsweise aus seinem Urlaubsort sucht, wird natürlich nicht mehr Wedel-Klartext-Berichte und „Wedel- live“-Termine finden, sondern die von Anbietern aus seinem dann jeweiligen Umfeld. Bereits dabei sind außer Wedel-Klartext Medienhäuser wie der Weser Kurier oder die taz, außerdem die ARD-Tages- und die Sportschau, der NDR und dutzende Vereine sowie städtische Pressestellen.

Alex Krause und Alexander Ohlei konzipierten die molo-App.

Alex Krause und Alexander Ohlei konzipierten die molo-App.

Die Bremer Entwickler: „Die App ist kostenlos im iOS-Store und im Google Play Store zu finden. funktioniert ohne Anmeldung und ist werbefrei. Was geht am Wochenende? Was bewegt die Nachbarschaft? Vom Sport über Konzerte und Märkte bis hin zum politischen Geschehen: Die Nutzer bestimmen den Fokus selbst und molo liefert die Themen.“  Für das Jahr 2026 sind bereits über 60.000 Veranstaltungen deutschlandweit eingetragen.

Screenshot molo App

So kann es aussehen, wenn die molo-App geöffnet ist.

Sämtliche Inhalte können auch anderweitig ausgespielt werden – beispielsweise auf Informationsbildschirmen von Gemeinden, Bildungseinrichtungen oder Kulturstätten sowie als Web-Dienste in Form von intelligenten Veranstaltungsprogrammen und exklusiven Event-Maps für die eigene Webseite – wie auch Wedel-Klartext. Molo stellt diverse Informationskanäle bereit, um Angebote, Engagement, Aktivitäten und Prozesse für ein breites Publikum zugänglich zu machen und neue Zielgruppen zu erreichen. Sogar eine eigene App-Lösung nach molo-Vorbild kann kostengünstig in Auftrag gegeben werden. Kontakt und Infos unter gibt es unter molo.news

Und Barbara Geisler, Sönke Jahn und Andreas Hämisch von „Wedel live“ wünschen sich, dass möglichst viele Community-Organisationen von  Wedel wie NGOs und befreundete Veranstalter, Bürgerinitiativen, Bürgerbewegungen, Genossenschaften, Gewerkschaften, politisch aktive Gruppen, Initiativen, Kollektive, Netzwerke, Verbände, Vereinen, Vereinigunge sowie Einzelpersonen kommen, sodass es nach einem Blick in den Kalender nun wirklich keinen Grund mehr für Langeweile gibt.

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