„Sicherheitslage Deutschland“ bei wedel@business
Unternehmertreff der städtischen Wirtschaftsförderung mit Experten aus Innenministerium und Bundeswehr
8. September 2026
Jörg Frenzel

Wedel at Business 2026 (2)
Referenten und Gastgeber: Florian Gehre (von links, Innenstadtmanager von Wedel Marketing)Frgattenkapitän Frank Martin, Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto, Staatssekretär Fredeerrik Hogrefe und der städtische Wortschaftsförderer Manuel Baehr.
3260 Gewerbebetriebe gibt es nach Angaben der Stadt Wedel aus dem Jahr 2023 in der Kommune – rund 70 Gäste aus Firmen inklusive Verwaltungsmitarbeitern kamen zum städtischen Wirtschaftstreffen wedel@business ins Forum des Johann-Rist-Gymnasiums. Sie hörten Ausführungen von gleich drei Referenten.
Nachdem Florian Gehre, Innenstadtmanager des Vereins Wedel-Marketing e.V., das neue Design des öffentlichen Auftrittes des Vereins vorgestellt hatte, ging es ans Thema „Sicherheit und Resilienz“ der Gesellschaft im Allgemeinen und von Unternehmen im Besonderen. Staatssekretär Frederik Hogrefe aus dem Kieler Innenministerium und Fregattenkapitän Frank Martin aus dem Bundeswehr-Landeskommando Schleswig-Holsteins gaben Einblicke in die aktuelle (Bedrohungs-)Lage.
Staatssekretär Hogrefe bezeichnete sie als ernst, auch wenn er „keine Panik verbreiten“ wolle. Er benannte Rußland als einen der Verantwortlichen, erinnerte aber auch an Anschläge auf Bahninfrastruktur und Umspannwerke. Die Konsequenz: Die Gesellschaft müsse sich widerstandsfähig machen.
Ins gleich Horn stieß auch Fregattenkapitän Martin. Er schilderte unter anderem, was die Bundeswehr tun – und eben nicht tun kann, weil sie vom Grundgesetz her nicht zur Bekämpfung von Problemen im Inland befugt sei. Andererseits erinnerte er auch an den ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt, der sich in seiner Zeit als Hamburger Innensenator bei der Sturmflut 1962 über diese Vorschriften hinweggesetzt habe. Der Kapitän äußerte seine persönliche Meinung, dass die aus den Erfahrungen der dunklen Jahre des Nationalsozialismus hervorgehende Vorschrift überdacht werden sollte.







