Autal: Lkw über 3,5 Tonnen verboten

Stadtwerke haben Bauproblem: Der Untergrund im Autal sackt ab

Published2. März 2026

AuthorJörg Frenzel

Das Autal ist derzeit für die Durchfahrt von Fahrzeugen über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht gesperrt,

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Das Autal ist derzeit für die Durchfahrt von Fahrzeugen über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht gesperrt,

Das Autal war seit jeher nicht der festeste Untergrund – schließlich fließt die Au hindurch. Für die Stadtwerke Wedel hat das nun deutliche Konsequenzen. “ Bei den Tiefbauarbeiten im Autal zu Absenkungen des Baugrundes gekommen ist. Aus Sicherheitsgründen muss die Fahrbahn daher ab sofort für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen gesperrt werden“, teilte das kommunale Versorgungsunternehmen mit.

Während die Baustelle der Stromleitung wegen des Wetters ruhte, fielen die Senkungen am Geh- und Radweg auf. Nun prüft ein Gutachter die Stabilität des Baugrundes, dann sieht man weiter, was nach seinen Empfehlungen zu tun ist. Um den Schaden nicht möglicherweise noch zu vergrößern, wurde das Autal bis auf Weiteres für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Der Pkw-, Rad- und Fußgängerverkehr ist von dieser Einschränkung vorerst nicht betroffen – hier bleibt es bei der Einbahnstraßen-Regelung. Gleichzeitig laufen die Arbeiten in den verbleibenden Bauabschnitten weiter.

Stadtwerke-Geschäftsführer Jörn Peter Maurer stellt die Versorgungssicherheit heraus - mahnt aber auch, das Energiesparen nicht zu vernachlässigen.

Stadtwerke-Geschäftsführer Jörn Peter Maurer stellt die Versorgungssicherheit heraus – mahnt aber auch, das Energiesparen nicht zu vernachlässigen.

Jörn Peter Maurer, Geschäftsführer der Stadtwerke Wedel, erklärt dazu: „Die Sicherheit hat für uns absoluten Vorrang. Bis zur endgültigen Analyse des Schadensbildes und der Bewertung möglicherweise drohender Risiken lässt eine teileweise Sperrung der Fahrbahn nicht vermeiden. Wir bitten die Anwohner und alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Entschuldigung für die entstehenden Unannehmlichkeiten und um ihr Verständnis für diese notwendigen Maßnahmen. Wir werden transparent kommunizieren, sobald uns die Ergebnisse des Gutachters vorliegen.“

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